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Blockchain

Wir befassen uns mit Kryptowährungen seit 2011

Thomas Nägele beschäftigt sich mit Bitcoin und der Blockchain-Technologie seit 2011 und nimmt seit der Gründung der Kanzlei im Jahr 2015 auch die damit einhergehende Rechtsberatung wahr. 

Die „Blockchain-Technologie“ eröffnet dem Liechtensteinischen Rechtsanwender viele neue Möglichkeiten und bringt ein enormes Potential mit sich. Der breite Anwendungsbereich auch jenseits der Kryptowährungen stellt aber zugleich auch eine Herausforderung für das Liechtensteinische Rechtssystem dar.

Die „Blockchain-Technologie“ im Überblick:

Hinter dem Begriff der „Blockchain“ steht eine spezifische Technologie der Datenspeicherung und-verschlüsselung, welche im Wesentlichen eine Datenbankstruktur aufweist. Es handelt sich um eine kontinuierlich erweiterbare Liste von Datensätzen, sogenannte "Blöcke", die mittels kryptographischer Verfahren untereinander verkettet sind. Jeder Block enthält dabei typischerweise einen kryptographisch sicheren Hash (auch Streuwert) des vorhergehenden Blocks, einen Zeitstempel, sowie Transaktionsdaten. Es sind somit in jedem Datensatz alle Informationen vorheriger Blöcke in einer spezifisch verarbeiteten Form verankert. Dies dient als Manipulationsschutz und ermöglicht das Erkennen sowie Rückverfolgen einer Datenmanipulation. Die Blockchain selbst wird dezentral mittels der sogenannten Distributed Ledger Technology (DLT; "Technologie des dezentralen Hauptbuches") gespeichert.

Ein dezentrales Hauptbuch (Distributed Ledger) ist ein Datenhaltungssystem, welches Informationen (vorwiegend über Transaktionen) dezentral in einem Netzwerk verschiedener Teilnehmer speichert und grundsätzlich nur durch die Mehrheit der Teilnehmer beeinflusst werden kann. Bei diesem „Blockchain-System“ ist jeder in das Netzwerk integrierte Rechner peripher und gleichberechtigt. Dies wird als „Peer to Peer Network“ bezeichnet. Eine zentrale Recheneinheit, welche alle Daten der Beteiligten hält, gibt es somit keine. Ein dezentrales Hauptbuch vermittelt Stabilität, da ein Ausfall eines Rechners die Funktionalität des Systems nicht beeinträchtigt.

Die Blockchain-Technologie bildet die Grundlage der Existenz von Kryptowährungen sowie vielen weitern Anwendungen, die auf der Blockchain ausgeführt werden können.

Der weite Anwendungsbereich der „Blockchain-Technologie“ bringt ebenso viele daraus resultierende Rechtsfragen mit sich. Neben weiteren Auswirkungen von token-basierten Geschäftsmodellen auf dem Kapitalmarkt oder im Bereich der Finanzintermediäre werden  künftig unzählige rechtliche Fragestellungen beispielsweise in den Bereichen Datenschutz, Immaterialgüterrecht, Steuerrecht, Strafrecht und vielen weiteren Rechtsmaterien auftreten und durch die Gesetzgebung zu beantworten sein.

Das von der liechtensteinischen Regierung angekündigte „Blockchain Gesetz“ verfolgt dabei das Ziel Rechtssicherheit zu schaffen und wesentliche rechtliche Fragestellung im Zusammenhang mit der Blockchain-Technologie zu beantworten.

Rules Regarding Insider Information & Insider Trading

[German Below]

 

The following provides information regarding what constitutes insider information and insider trading when conducting business in Liechtenstein; provisions that could be of particular relevance when operating a crypto business in the realm of security tokens.

Das Folgende verleiht eine Übersicht darüber, was Insiderinformationen und Insiderhandel bei der Ausübung einer Geschäftstätigkeit in Liechtenstein ausmacht. Verschiedene Bestimmungen werden aufgezeichnet, die für den Betrieb eines Krypto-Geschäfts im Bereich der Security-Token besonders relevant sein könnten.

 

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Final Version of Blockchain Act Now Available in English

[German Below]

The final version of the Liechtenstein Blockchain Act, or “Tokens and TT Service Providers Law” (TVTG), along with the translated Government Consultation Report, is now available in English here: https://nlaw.li/25.

Die endgültige Fassung des liechtensteinischen Token- und VT-Dienstleister-Gesetzes (TVTG), auch „Blockchain Gesetz“ genannt, sowie der Regierungskonsultationsbericht, stehen nunmehr in englischer Sprache unter dem folgenden Link zur Verfügung: https://nlaw.li/25.

 

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Überblick Aufenthaltsbewilligungen in Liechtenstein

[English Below]

In Liechtenstein werden jährlich weniger als 100 Aufenthaltsbewilligungen erteilt (teilweise per Lotterie), welches den restriktiven Charakter des liechtensteinischem Aufenthaltsrecht wiederspiegelt. Das folgende verleiht eine Übersicht der wichtigsten Punkte der Kurzaufenthaltsbewilligung und Aufenthaltsbewilligung, welche beantragt werden, wenn Staatsangehörige die einer Erwerbstätigkeit in Liechtenstein nachgehen, auch Wohnsitz haben wollen, wobei zwischen EWR- und CH Staatsangehörige und Nicht EWR- und Nicht CH- Staatsangehörige unterschieden wird.

The two most relevant permits for residence in Liechtenstein, which individuals can apply for if they pursue an economic activity in Liechtenstein, will be outlined: the short stay permit and residence permit, whereby a distinction is made on the grounds of whether one is an EEA/Swiss citizen or not.

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